PCtipp 8/2020 - out now

Profi-Monitore für unter 300 Franken

Zürich, 10.08.2020

Nicht jeder Monitor ist fürs Gaming prädestiniert und auch ein Display fürs Büro muss passende Funktionen bieten, damit Anwender optimal arbeiten können. PCtipp hat acht Spezialbildschirme für ganz verschiedene Einsatzzwecke getestet. Und das Beste: Auch Profi-Monitore sind mittlerweile günstig.

Zweckgebunden kaufen

Was haben die acht Hersteller Acer, Alienware, Asus, BenQ, Eizo, HP, Lenovo und Samsung gemein? Sie alle bieten Premium-Monitore in verschiedenen Grössen und für unterschiedliche Einsatzbereiche. PCtipp hat sich von diesen Anbietern je ein Modell geschnappt und es geprüft. Die wichtigste Regel: Damit nicht «die Katze im Sack» gekauft wird, sollte unbedingt vor dem Erwerb des Monitors geklärt werden, für welchen Einsatzzweck dieser angeschafft wird: Je nachdem, ob das Display für Office-Aufgaben (Text-/Tabellenverarbeitung und Präsentationen) herangezogen wird, besondere Ansprüche an grafische Aufgaben gestellt werden oder exklusiv gezockt wird, sollte speziell auf den Paneltyp, die Bildwiederholfrequenz, die Ergonomie und die Ausstattung geachtet werden.

Diese Merkmale entscheiden über den Kauf

Bildqualität, Leistung, Ausstattung, Ergonomie und Design: Nur gute Monitore können bei all diesen Merkmalen überzeugen. Das Wichtigste ist und bleibt aber die Bildqualität. Warum? Weil Anwender beim Arbeiten, Filmeschauen oder Gamen auf das scharfe, hochauflösende Bild angewiesen sind – und das über einen Zeitraum von mehreren Jahren. Beim Preis hat sich mittlerweile einiges getan. Bildschirme mit 24, 27, 32 oder gar 34 Zollsind günstig geworden. Der preiswerteste Monitor im Test ist Lenovos ThinkVision T24h-20. Den 24 Zoll grossen Business-Profi gibt es für einen Preis von knapp 280 Franken. Bei den anderen Eigenschaften bestimmt der Einsatzzweck, wie wichtig diese sind. Ein besonders ergonomischer Monitor, der sich gut verstellen lässt, empfiehlt sich fürs Büro. Ein eleganter Bildschirm macht sich zu Hause gut. Ein Game-Monitor verlangt hohe Leistung und eine vielseitige Ausstattung.

Für Gamer, Grafiker oder Bürohengste

Die Annahme, dass quasi jeder Monitor bürotauglich sei und keine besonderen Anforderungen erfüllen müsse, ist schlichtweg falsch. Da man mittlerweile die Hauptzeit seines Arbeitstages (acht Stunden oder mehr) vor dem Bildschirm sitzt, sollte das Display über eine hohe Blickwinkelstabilität verfügen und Bilder präzise und flimmerfrei darstellen. Neben der Beweglichkeit (neigbar, höhenverstellbar und drehbar) sollte das Anzeigegerät möglichst viele aktuelle Anschlüsse abdecken. Im Testfeld sind es die Modelle von Asus, HP, Lenovo und Samsung, die hier punkten. Dagegen zeichnen sich PC-Bildschirme, die für gehobene Multimediaaufgaben respektive fürs Gaming geeignet sind, durch kurze Reaktionszeiten aus, um möglichst einen schnellen Bildwechsel ohne Schlieren oder Klötzchenbildung sicherzustellen.

Was einen Bildschirm auszeichnet, der sich für grafische Aufgaben empfiehlt? Displays für Grafiker sind mit einem grossen Farbraum und einem guten Farbmanagement ausgestattet. Oft verfügen sie über eine Abdeckung von 99 Prozent des sRGB-Farbspektrums sowie homogene Tonwerte über die gesamte Bildfläche. Hier heben wir im Test den Daumen für Eizos ColorEdge CS2740 PHOTO nach oben. Der Monitor verfügt zudem über eine Hardware-Kalibrierung.

Des Weiteren macht eine spannende Monitorklasse mit BenQs SL6502K auf sich aufmerksam. Dieses sogenannte Public Display dient der «digitalen Beschilderung» und bietet dazu eine Vielzahl an Möglichkeiten, um Informationen zu präsentieren. Entsprechende Info-Displays ermöglichen ein ganz neues Präsentationserlebnis und stellen gerade für Kleinunternehmen einen Mehrwert dar. Das 65-Zoll-Modell in unserer Kaufberatung ist für den dauerhaften Einsatz, sprich 7 Tage/24 Stunden konzipiert. Eingesetzt werden die Public Displays etwa in Konferenzräumen, im Eingangsbereich einer Lobby, in einem Schaufenster oder auch in Verkaufsräumen.

Den vollständigen Text der Kaufberatung finden Sie im PCtipp 8/2020, der ab dem 24. Juli am Kiosk oder direkt über pctipp.ch als E-Paper erhältlich ist. Die Ausgabe erscheint zudem auch in der App «PCtipp E-Paper» für Android und iOS.

 

Für weitere Auskünfte: Daniel Bader, Stv. Chefredaktor PCtipp,

Tel. dir.: 044 387 44 28, daniel.bader@nmgz.ch

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