Heft 8 ist erhältlich

Convertibles: stark wie Notebooks, aber vielseitiger

Zürich, 22.07.2017

PCtipp hat Convertibles von acht Anbietern unter die Lupe genommen. Dabei klafft die Preis-Schere weit auseinander und natürlich können nicht alle Geräte überzeugen.

Convertibles lassen sich sekundenschnell vom klassischen Notebook zum Tablet, Präsentationsbildschirm oder Grafik-Display umbauen. Und dank hochwertiger und aktueller Komponenten sind die neusten Modelle so stark wie Desktop-PCs, gehören dank ihrer Gewichtsklasse von 1 bis 1,5 Kilogramm zur absoluten Federklasse unter den Laptops und lassen sich obendrein einen ganzen Arbeitstag (8 Stunden) mit ihrem Akku betreiben.

Nicht ohne Grund stehen derzeit Convertibles ganz oben in der Gunst der Nutzer. Unterschiedlich sind allerdings die Ansätze der Formwandler, die der PCtipp unter die Lupe genommen hat. Verglichen wurden die Modelle von insgesamt acht Anbietern. Die Hersteller Acer, Asus, Dell, HP, Lenovo, Medion, Microsoft und Porsche Design schickten uns ihre derzeit besten Convertibles zu: Weit auseinander geht dabei die Preisschere: Während das günstigste Modell, Medions Akoya P3401T, bereits für einen Strassenpreis von 559 Franken den Besitzer wechselt, kostet das Book One vom Hersteller Porsche Design stolze 2499 Franken.

Zwei unterschiedliche Konzepte

Der Test beweist: Hersteller setzen auf zwei unterschiedliche Layouts. Einerseits gibt es Geräte mit komplett abnehmbarem Display. Diese werden auch Detachables (detach = abtrennen) genannt. Bei der zweiten Variante sind dagegen Tastatur und Display fest miteinander verbunden. Dafür lässt sich die Tastatur um bis zu 360 Grad nach hinten klappen, womit das Convertible elegant in den Tablet-Modus wechselt. Ein weiterer Vorteil dieser Transformation ist, dass die Tastatur auch als Ständer zum Einsatz kommt, um das Gerät zum Beispiel wie ein Zelt aufzustellen und als Präsentationsschirm für das Gegenüber zu verwenden.

Nicht alle Modelle überzeugen

Dass gute Convertibles längst keine Stange Geld mehr kosten, zeigt unser Preistipp von Asus. Mit einem Strassenpreis von 1099 Franken setzt er bezüglich Verarbeitung, Ausstattung und Akkulaufzeit neue Akzente im Testfeld. Noch eine Schippe drauf legt allerdings das HP Spectre X360 15-bl090nz. Unser Testsieger legt die Messlatte für Convertibles in nahezu jeder Disziplin nochmals ein Stückchen höher: Als besonderes Zückerli ist das Gerät mit einer separaten Grafikkarte ausgestattet, womit es sich auch fürs Spielen empfiehlt.

Gerade noch in den Test geschafft hat es das brandneue Surface Pro von Microsoft. Vieles erinnert zwar äusserlich an den Vorgänger Surface 4 Pro, allerdings hat Microsoft mit der neu aufgelegten Variante sämtliche Nachteile ausgemerzt: In der Praxis bedeutet dies eine grandiose Gesamtleistung, die sogar über der eines guten Mittelklasse-Desktop-PCs liegt.

Und dennoch: Trotz der teils cleveren Umsetzung gibt es auch bei der neusten Generation der Geräte Produkte mit ärgerlichen Schwächen. So zum Beispiel beim Book One von Porsche Design. Dessen Einschalt-/Ausschaltknopf hat der Hersteller so unglücklich am Bildschirm platziert, dass dieser im Zeltmodus automatisch mitgedrückt wird, wodurch sich das Porsche-Notebook selbst abschaltet.

Den vollständigen Text der Kaufberatung finden Sie im PCtipp 8/2017, der ab dem 25. Juli am Kiosk oder direkt unter www.pctipp.ch als E-Paper erhältlich ist. Das komplette Heft erscheint zudem auch in der App «PCtipp E-Paper» für Android und iOS.